Dienstag, Februar 10

Siemens Kantine vs. Mensa

Servus gents,

mein Zeit bei der Siemens AG im Praxissemester neigt sich leider dem Ende entgegen.

Der erneute Ausflug ins Berufsleben war wirklich wieder lohnenswert. Super Kollegen, auch eigene Verantwortung & Projekte und eine super Arbeitsumgebung am modernen Standort St. Martinstrasse. Besonders angetan war und bin ich von den Schreibtischen, die per Knopfdruck zu Stehpulten umgewandelt werden können. Echt genial und bei Präsentationen etc. praktisch allemal.
Und Bestechungsaffäre hin oder her. Compliance (Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien) wird nun ganz gross geschrieben. Und insgesamt geht es dem Konzern und vor allem seinen Reisenden Mitarbeitern noch recht gut. War ich doch mehrheitlich für diese zuständig in meiner Abteilung: GSS PNL Mobility Services CRM. Alles klar?

An den besagten Stehschreibtischen fühlt man sich wie Donald Rumsfeld, der ja bekanntermassen auch nur am Stehschreibtisch arbeitete (Zitat Rumsfeld zu den Bedingungen in Guantanamo: „Ich stehe selbst acht bis zehn Stunden am Tag“, sagt Rumsfeld, der statt am Schreibtisch an einem Stehpult arbeitet: „Warum ist das Stehen (der Häftlinge) auf nur vier Stunden beschränkt?“)


Ab März heisst es dann nochmal den Campus besuchen und mal wieder vom Studentenwerk subventioniertes Essen zu verspeisen. Das ist hier in München echt gewöhnungsbedürftig. Es werden da schon waghalsige Kombinationen versucht. Von Salatbuffet, Fisch und Fleischvariationen, nem Grill und Pasta Stand ala Siemens AG darf man da nur träumen. Bei einem Kurzbesuch Anfang Januar bin ich beispielsweise auf diese Kreation gestossen:Fisch mit Cornflakes? Und der Preis ist nunmal nicht alles!

Am Wochenende bin ich also durch und es geht mit dem Flieger nach London wo zwei westfälische Homies von mir ihr Traineedasein fristen. Ob des günstigen Pfundkurses freue ich mich schon sehr Jlo und Vollmoh wiederzusehen!

Hoffe die Wetterbedingungen haben sich bis dahin gebessert. Das es mal kein Untergang wird!


Macht es gut und lasst euch nicht umblasen, gel!?

Sonntag, Februar 1

Weltcup Slalom - zick, zack und wieder draussen!

Hi folks,

heute mal News aus dem alpinen Weltcupzirkus.

In diesem Jahr sehe ich nach dem Neujahrsskispringen, mit dem Herren Skislalomrennen in Garmisch schon das 2. Wintersporthighlight!

Eigentlich schaue ich mir Skirennen, wie die Streif in Kitzbühel nur gelegentlich im Fernsehen an. Irgendwie denke ich aber, dass muss man mal live gesehen haben. Und was soll ich sagen, das ist echt ne supi Veranstaltung.

Das Rennen heute findet am Gudiberg direkt neben der Skisprungschanze in Garmisch statt.
Wir erreichen die Zielarena im 2 ten Durchgang, es sind noch die Top 15 des ersten Durchgangs oben. Praktischerweise, wird just in dem Moment wo wir an der Kasse stehen, allen Zuschauern freier Eintritt gewährt!

Da der Slalom Hang nicht so lang ist, kann man die Fahrer von der ersten bis zur letzten Sekunde live auf der Piste sehen. Wer Dioptrie 18 hat schaut einfach auf die Riesenleinwand, wer blind ist lässt sich einfach von dem Stadionsprecher und der Stimmung im Stadion mitreissen.

Unsere Hoffnung- derPartenkirchner- Felix Neureuther ist zwar schon nach 27 Sekunden im ersten Durchgang - "zick zack"- ausgeschieden, dennoch werden fast alle weiteren Fahrer frenetisch gefeiert. Aus Schweden ist eine komplette Band angereist, die mit ABBA und Ace of Base Klassikern für Stimmung sorgen.


Die zahlreichen Italiener feiern Ihre Fahrer Rocca, Razzoli und den Gewinner Moelgg frenetisch und intonieren die Nationalhymne.




Mein Lieblingsfahrer Bode Miller wird nur 6ter und schlurft lustlos an mir vorbei zurück zu seinem Wohnmobil, in dem er ja bekanntlich den Weltcupwinter verbringt.

Felix Neureuther schaut sich den 2ten Durchgang alleine von einem Balkon im Olympiastützpunkt an. Wir witzeln ein wenig, ob er sich ob des Resultats nun da herunterstürzt. Das finden die Einheimischen nicht so lustig.
Immerhin hält ja die Riesch, Maria die deutschen Farben auf der Skipiste ja in Ehren.

So geht es also da ab:


Also, nicht einfädeln, gel! Pfiats euch,

Heiner.


PS: Diese Woche wird im Übrigen ein Snowboard endlich mit Bindungen bestückt, und ich werde die ersten Schwünge meines Lebens auf dem Schneebrett vollbringen!

Sonntag, Januar 18

Schneewandern

Gestern abend, ein paar Tegernseer und ein Gustl waren schon getrunken, sagt mein Kumpel Simon plötzlich: was haltet Ihr davon wenn wir morgen Schneewandern gehen?

Mittlerweile sind wir im Zuge unserer Glockenbachtour vom "Cafe King" in den "Flaschenöffner" gewechselt und bei dem Gedanken an sehr frühes Aufstehen und gewaltige Anstrengung bin ich noch nicht wirklich begeistert.
Zudem kann man doch wohl nur zwischen Mai und Oktober wandern, oder?


Simon, der alte Grattler, hatte aber natürlich schon alles vorbereitet und sogar einen Tourenvorschlag ausgedruckt. Also musste nur noch verteilt werden, wer die Eier kocht, wer holt Semmeln, wer hat noch 3 Gustls im Kühlschrank und wer mich per Anruf um 7:30 Uhr weckt.

Früh geht es an meinen so geliebten Walchensee, Deutschlands tiefstem See, nur 45 mins im Süden von München. Von dem kleinen Örtchen "Einsiedl" am Ende des herrlichen Sees wollen wir 1.000 Höhenmeter bewältigen und den Simetsberg bezwingen.

Richtig, es herrscht Winter in Bavaria. Während am Parkplatz nur wenige cm Schnee liegen, sind es am Gipfel auf 1.880 m bis zu 50 cm. Der erste Teil führt zum Glück über einen gut begehbaren Wirtschaftsweg und wir kommen gut voran. Irgendwann geht der Wanderweg aber rechts ab, der Schnee ist zwar noch fest, aber 2 Schneeschuhwanderer nehmen uns trotzdem gut Meter ab. Zeit für eine erste Pause mit Thermoskannentee und ner Brezn.

Der nächste Teil der Strecke bis zu einer Schutzhütte 200 Höhenmeter unter dem Gipfel führt nämlich wie eine Waldabfahrt (als das wird sie wohl auch vermehrt genutzt) steil durch den Wald den Berg hinauf. Wir sind ganz schön am Prusten, ein Fehltritt und man liegt direkt wieder 20 m tiefer.
Ab der Hütte öffnet sich dann die Landschaft. Die Bäume verschwinden und wir stapfen als Dreiergruppe im alpinen Stil über Schneewachten und Traversen quer zum Gipfelkreuz. Von dort haben wir Blick zum Starnbergersee und Ammersee, vor uns liegt Deutschlands höchster Gipfel im Wetterstein, und unter uns schimmert bläulich der Walchensee. Traumhaft.

Auf dem Abstieg erkenne ich nach wenigen Metern, dass ich mit meiner Skihose, auf dem Hintern sitzend viel schneller vorankomme. Stefan und Simon haben leider nur Jeans an und müssen mit Plastiktüten vorlieb nehmen.

In rasender Fahrt erreichen wir wieder die Hütte wo wir uns eine Brotzeit gönnen.
Mit Eiern, Schninken, Salami, Semmeln, Käse, Karotten, Tomaten, Paprika, Tee und 2 Augustinern lassen wir es uns schmecken.
Nach weiteren Rutschfahrten und strammer Wanderung sind wir in Rekordzeit an unserem Auto in Einsiedl und schon um 16:30 Uhr wieder in Minga.



A Draaaum. Morgen geht es wieder schaffen bei Siemens. Schön war die Zeit.


Sonntag, Januar 4

Frohes Neues Jahr(springen)

Servus zamma,

Weihnachten habe ich in Haltern am See verbracht. Family and Friends, das ganze gute Essen, Spaziergänge und die heimischen Wälder haben mich wieder halbwegs zum Westfalen gemacht.

Am Silvestermorgen ging es aber entgültig wieder ins Bayernlande. Mein Bruder war mit ein paar Kumpels im verschneiten Garmisch zum Skifahren - und Spasshaben. Und der kam mit Eddy, Rocco, Berki und Axel sicher nicht zu kurz.

Nachdem die Silvesternacht wie zu erwarten etwas länger wurde, ham wir uns zum Ausnüchtern die Vier Schanzen Tournee im Fernsehen angesehen. Martin Schmidt springt ja mittlerweile mal wieder ganz ordentlich.
Pünktlich zum 2ten Durchgang kam Berki auf die sehr gute Idee, sich das ganze mal live anzusehen. Klaro, das Neujahrsspringen findet ja in Garmisch-Partenkirchen statt. Schon lustig, wenn du vorher Monica Lierhaus und Thoma als Moderatoren im Fernsehen siehst und dann 30mins später hinter ihnen!


Glücklicherweise kamen wir umsonst ins Stadion, und man muss leider anerkennen: Ist schon beeindruckend wenn die Jungs so
130m ins Tal segeln. Sind übrigens echt alles Jungs. Amann geht mir glaub ich bis zum Bauchnabel und Schmidt ist spindeldürr.

Aber schon beide ganz sympatisch. Was man vom Duo Lierhaus & Thoma nicht gerade behaupten kann. Sobald die Kameras aus waren wollte Monica nur noch zum "Flieger"? und Thoma hat sich nur frustriert weggedreht.....

Bei Schmidts Flug war ne super Stimmung im Stadion, also die kam schon an ein Fussballstadion ran. Ausserdem alles rund ums Stadion von Milka und Red Bull gesponsert. Die hauen richtig viel Merchandising raus. Fast hätte es zu einem Milka Wikinger Helm gereicht!


Nun ich bin noch bis heut in GAP geblieben, denn heut sind nen paar Kommilitonen auf der Kandahar Abfahrt unterhalb von Alpspitze und Zugspitze Ski gefahren und geboarded. Wir hatten noch super Wetter. War mega, und nun bin ich platt. Muss ich doch morgen Arbeiten, obwohl Dienstag frei ist. Ja, das kannte ich aus NRW gar net. Dreikönigstag! Juchei!

Und ich bin mittlerweile mit nem Helm unterwegs. Damit ich nich nen "Althaus" mache!

Sei to, H

Mittwoch, Dezember 3

München - Westend


Mein Zuhause habe ich hier in München im Westend oder auch Schwanthaler Höhe genannten Viertel an der Bergmannstrasse (Oder wie meine NRW-Jungs bei der Wiesn meinten "Steigerstrasse").


Der urbane Flair, die zentrale Lage und die gute Verkehrsanbindung machen es zu einer beliebten Wohngegend. Ich füge noch die Nähe zur Theresienwiese (6min30sek), Nähe zur Augustinerbrauerei und die Cafes und Kneipen an.

Zudem hat es noch den höchsten Ausländeranteil Münchens (sage und schreibe 40%), da es früher ein Arbeiterviertel war. Dadurch ergibt sich in den Strassenzügen eine bunte Mischung aus Geschäften.
So sieht man eine bayrische Wirtschaft, neben Dönerladen, neben PDS/Linkspartei-Parteizentrale (kein scherz!), neben Szenemodedesigner und Kiosk.

Gestern beim Joggen habe ich mal ein paar Fotos von meinen Lieblingsetablissements gemacht. Da ist zum Beispiel das Wirtshaus zur Schwalbe. Highlight ist der sommerliche Biergartengenuss mit TagesEssensangeboten für 4,90€.
Vom Preis her kann da eigentlich nur noch "bei Kula" ne Einraumkneipe mit nem Angebot von einem halben Liter August für sage und schreibe 1,90€ mithalten!

In beiden Lokalen sieht man dann häufig Arbeiter im Augustiner Blaumann eine Erholungspause bei nem Hellen einlegen.

Denn das beste Biers München wird um die Ecke gebraut. Ich stehe daher manches mal tiefatmend Malzgeruch inhalierend auf dem Balkon (sehr zum Erstaunen meiner Mitbewohnerin). Die Augustiner Brauerei mit Bierhalle und Wirtsstube.






Vergessen wir nicht die Einflüsse unserer türkischen Freunde auf die Fassadengestaltung des Westends. An der Schwanthaler Str. hat man wirklich den Eindruck man wäre in Berlin. Was in anderen Städten Deutschlands nichts besonderes ist, ist in der Schickeria Metropole München aber wirklich erholend.
Steigende Immobilienpreise und Mieten machen allerdings den "Deutsch- Türkischen Freundeskreisen" so langsam das Leben schwer.

Denn so mancher in München nennt das Westend schon ein Szeneviertel. Damit könnte es legitimer Nachfolger des von mir sehr geschätzten Glockenbachviertels werden.

Erste nette Lounge ist das "Kilombo". Kollege Bensch mit Gastroerfahrung, der mich vor 2 Wochen besucht hat, hat es direkt geadelt indem er meinte genau sowas würde er auch gerne eröffnen. Meist nen Funk-DJ in der Ecke, Bier holt
man sich selbst an der Bar, Essen kann man selber mitbringen und nicht zuviel Schnickschnack innen drin.

Im CaVa schau ich bei Bedarf Fussball und im Stoa (rechts) kann
man super brunchen, im Bürgerheim den Schweinsbraten immer
für 4,99 € essen und im Cacoa 27 verschiedene heisse Schokoladensorten trinken.

Ihr seht man kann es hier schon aushalten. Ansonsten bin ich mit dem Radl in 10-15 mins in Schwabing, in der inner City oder dem Glockenbachviertel.

Die Wiesn bleiben 6: 30 mins entfernt. Und der Weg lohnt sich im Advent auch wieder, denn dort findet nun das Tollwood statt.
Das ist ein moderner Weihnachtsmarkt mit einigen Zelten, wo Bands Musi machen (nicht nur "Last Christmas!) und stylischen Bars.

Frohe Adventszeit!






Sonntag, November 16

Stubai statt Dubai....

...war das Motto am Samstag.

Die Gletscher im Stubaital bei Innsbruck zählen zu den schneesichersten Skigebieten Österreichs.

Mit dem Auto kann man in knapp über 2 Stunden von München da sein. Da Kollege Bunde noch Nachtschicht auf dem Flughafentower bis um 0600 Uhr hatte, konnten wir erst um 0700 Uhr starten.
Traumhafter blauer Himmel, Sonnenschein. Nur leider waren wir nicht allein (:-).

Es ist immer wieder ein geiles Gefühl die Skisaison zu eröffnen. Eigentlich weiss man nie wie die ersten Schwünge verlaufen.
Meist kann man aber nach einem halben Hang dann die Carver laufen lassen und wie auf Schienen den Schnee wirbeln lassen.

Den Einkehrschwung haben wir auf dem Höchsten Punkt des Skigebietes eingelegt. In der Jochdohle auf 3150m. In einer solchen Höhe, bei der Aussicht und dem Sonnenbad schmecken Radler und Wurstsemmeln bestens. A draaaum!

Cheers

Sonntag, November 9

Notkarspitze - ...und es ist Sommer


Servus Sportsfreunde,

haben mal wieder ein aktives Wochenende hinter uns gebracht.

Ob des guten Wetters wurde nämlich der nun wirklich, wirklich letzte Wandertag 2008 eingelegt.

Ziel des Tages war die Notkarspitze im Ettal. Ein wie der "Münchener Hausbergführer" verrät: "sehr barziger, schroffer Berg". Fast durchgehend hat man Blick auf das berühmte Kloster Ettal, dahinter den Ammersee, den Starnbergersee und sogar München, 100km entfernt.

Hoch kommt man nur über einen Steig, der erst für Leute ab 12 geeignet ist, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit(!) vorrausetzt.


Auch schöne Wegeskreuze mit verstorbenen Schützenbrüdern konnten uns net aufhalten.

Mit Simon, nem Physiker, der mit meiner Kollegin Franzi liiert ist und seinem Schwager Martin gings in den Berg. Der Spätherbst entzückte mit gleissendem weissem Sonnenschein und gefrorenem Tau in den Hochebenen. Auf ca. 1600m bekamen wir dann sogar Gemsen zu Gesicht, die mir waidmännische und alpine Hochgefühle bescherten.

Nach 2 1/2 Stunden wurde dann am Gipfelkreuz eine Brotzeit vom feinsten eingenommen. Chorizo, Emmentaler, Fleischwurst, Eier, Baguette, Semmeln und nen Pschorr Kellerbier.

Genau dieses bescherte mir allerdings einen gefährlichen Abstieg. Erschöpfung gepaart mit Alkohol, rutschigem Laub und v.a. aufkommendem Schwindel machen sich nicht gut auf nem Kletterstieg mit montierten Leitern.
Ganz ehrlich, ich bin deshalb froh wieder in Minga zu sein. War ne geile Tour, hat nen 5er fürs Autosprit gekostet. Schalke hat verloren. Ich musste mal wieder in ner BayernKneipe gucken.

Angenehmen Sonntag,

Heiner

Montag, November 3

herbst versus winter

Servus Leute,

eine der ersten Sachen, die mir Kumpel Henno über München erzählt hat ist, dass es hier keinen Herbst gibt.
Das habe ich nun erst am Wochenende gemerkt.
Eigentlich wollen wir bis Donnerstag noch die Skisaison am Samstag im Stubaital eröffnen. Erst am Freitag sagt mir Henno ab und ich überlege was ich dann alternativ mache.
Kurzerhand rufe ich meinen Studienkumpel Alban an, der nun in Rottach-Egern am Tegernsee wohnt. Alban ist nach einem Praktikumsaufenthalt in Südafrika kurzerhand zu seiner Freundin in die Berge gezogen.
Mit der Bayrischen Oberland Bahn bin ich am Samstag um 10 Uhr in Tegernsee mein Mountainbike im Gepäck.
Ein kurzer Blick auf die Karte und schon jagen wir beide über Stock, Stein und Schotter los. Alban ist dubai mit seinen Rennradslicks (genannt: Dackelspalter) deutlich im Nachteil.
Zunächst steuern wir Wildbad Kreuth an, wo die CSU im Januar immer ihre Klausurtagung abhält. Von dort geht es quer durch die Berge bis an die 1300 Höhenmeter nach Bad Wiessee an der anderen Seite des Tegernsees.
Auf dem Berggrat erfrischen wir uns an der Schwarzalmhütte mit nem feinen Weissbier mit dem T-shirt in der Sonne, bevor wir bei tlw. über 20 % Gefälle zurück zum Tegernsee rollen.

Und das im November. Also herrscht hier nun Sommer oder Winter? Na ja, bei der gestrigen Bratapfel & Bier Party im Hause Gelders ham wir nun den 15-16 November als Ski Opening avisiert. Juchei. Da bin auf jeden fall stubai.

Cheers

Dienstag, Oktober 28

Essen in aller Welt

Mahlzeit,

so unterscheiden sich wohl Essensangebote in aller Welt.



















a) Boundary Street, Westend, Brisbane

b) Ludwigsstrasse, Partenkirchen, G-Pa.

Samstag, Oktober 11

die Wiesn sind vorbei....

.....und ich bin froh darüber.

Schliesslich hatte ich einigen netten Besuch während der 2 Wochen. Aber nun eine derbe Wiesnerkältung. Wie die T.Z. meldet: "Jeder 4. Münchener ist krank".

Devid, Renne, Bernd, Markus F., Markus T., Thomas T., Thomas W., Dübby und Susi T. haben hier gepennt. Einen super Tag habe ich mit der Truppe aus Münster verbracht. Viele weitere Leute in den Wiesnzelten getroffen.

Meine "richtigen" Wiesnbesuche fanden meist samstags statt. Nämlich ziemlich früh, um am WE einen nicht reservierten Platz zu ergattern. Und 2 x im Schottenhamel. Normalerweise schnell noch vorher zum Metzger meines Vertrauens Vinzenz Murr, ne Leberkassemmel zum Frühstück und dann anstehen am Festzelt.
Über Kamerad "Bunde" Fels haben wir Connection zum Dietmar, ner Bedienung im Festzelt. Er bedient 5 Tische links von der Musikkapelle und ist im wahren Leben Wirt in einem Tennisclub nahe der tschechischen Grenze. Er läd uns immer mal zu sich ein, vielleicht klappts in diesem Jahr ja einmal.
Na ja und die Dietmar Connection ist sehr hilfreich. Während ca. 10.000 Feierwütige morgens um 7:30 Uhr !! vor der Festhalle stehen, verteilt auf den Haupteingang (der übrigens nie geöffnet wird, womit schon mal nen paar tausend weg sind) und die Seiteneingänge, stehen Bunde oder ich halt am Hintereingang W1 oder W3, völlig allein und warten auf Dietmars Einlass.

Dietmar öffnet so gegen 8:30 Uhr, und während die Pforten offiziell erst um 9 Uhr geöffnet werden, kann einer von uns so entspannt zum Tisch laufen und diesen für uns besetzen. Dann hilft man Dietmar noch ein wenig beim Tische säubern, begrüsst die Nachbarbedienungen Heinz und Alex und schmunzelt über die Menschenmassen vorm Zelt.

Ab 9 Uhr wirds dann etwas stressig, weil man allein an nem super gelegenen Tisch sitzt und allen erklären muss "der tisch ist besetzt es kommen noch 17-18 Leute" sorry (immer zuviele sagen auch wenn es nie stimmt. Auf dem Ofest ist der ehrliche der dumme!). Na ja, und wenn die Kumpanen endlich ins Zelt kommen kann der Spass dann los gehen.
Hab es 2 mal tatsächlich bis 9 Uhr abends im Zelt ausgehalten. Für die After Wiesn Partys hat es dann aber leider (siehe Poster) heuer nimmer gereicht.

Prosit





Mittwoch, Oktober 1

wahlen und die wiesn

Servus,

wie ihr ja schon gehört habt, wurde am Sonntag in Bayern gewählt. Mit dem Ergebnis, dass die längste Alleinherrschaft Deutschlands ihr Ende hat. Genutzt hat auch wohl der Wahlkampfendspurt am Freitag auf dem Marienplatz nichts mehr.
Ich bin nach der Arbeit mit dem Radl schnell hin, habe aber Frau Dr. Merkel verpasst und nur noch Frau (Ex-Generalsekretärin) Haderthauer beim Autogramme schreiben angetroffen.

Nachdem wir Samstag auf der Wiesn schön gefeiert haben bin ich mit nem Freund, der bei mir sein Wiesn-Wochenende verbracht hat am Wahlsonntag nochmals aufs Volksfest. Leider hatte ich noch kein Kreuzchen gemacht aber meine Wahlbenachrichtigung war dubai.


Also wurden mir nix dir nix im Augustiner Biergarten und dann bei Dietmar und Martin im Schottenhamel 2 Mass geleert, bis ich um 17:30 Uhr entsetzt feststellte, dass ich nur noch 30mins für die Fahrt zu meinem Wahlbüro in der Guldeinstr. hatte.
Flux hingeflogen fiel mir das Ausfüllen der riesigen Stimmzettel gar nicht mehr so leicht, und um 18:05 Uhr wurde ich sogar genötigt abzugeben.


Na ja, morgen gehts noch einmal zur Arbeit und ab Freitag freue ich mich auf 2 schöne Tage mit meinen Freunden aus der Seestadt. Noch ist nicht sicher in welchem Zelt wir anzutreffen sind: Hacker (Himmel der Bayern) oder Schottenhamel....? Na ja jedenfalls heissts früh aufzustehen am Samstag......


Stimmung!!!!