Nachdem ich schon einmal vom "Crime of the Century" in Australien gelesen habe, hat dies Ereignis wohl das Zeug zum "Art-Crime of the Century"! Und das hier in München!
Wie in dieser Woche der Focus herausfand, wurden in einer Wohnung in München-Schwabing, Kunstwerke im Wert von einer Milliarden Euro gefunden. Gemälde verschollen seit der Nazi Zeit. Dürer, Spitzweg, Chagall, Nolde, Kandinsky, Picasso und Toulouse-Lautrec: Unter den Künstlern befinden sich all Maler, die die Münchner Pinakotheken zu Weltruhm verhelfen und die Isarstadt zu einer Kunstmetropole machen.
Der Sohn des Kunsthändlers Hildebrandt Gurlitt -"Constantin Gurlitt" bewohnt(e) das Appartement in Schwabing, gemeinsam mit Konservendosen und Trockenknödeln. Man soll Ihn nie gesehen haben, immerhin war er gar nicht in München gemeldet, zahlte keine Steuern und selbst die Rundfunkanstalt hatte Ihn nicht auf dem Zettel.
Dennoch fand der Fall nun Aufnahme in der Weltpresse:
*Who ist the Mystery men behind Germany's 'Nazi-looted' art haul? (CNN)
*Report of Nazi-Looted Trove Puts Art World in an Uproar (New York Times)
*British doctor believes family's missing masterpieces among Nazi art trove (Daily Telegraph)
Oder mit den Worten der Yellow Press, auf die in solchen Fällen immer Verlass ist:
*Heil Hidler: Nazi art hoarder has second stash of pics
*Matisse, Chagall and Dix pieces found in Munich Nazi flat
*Nazi art worth £1BILLION found in shabby flat after dealer's son hid Picasso and Renoir
Angestachelt von den reißerischen Berichten in den Medien, ging auch ich zunächst von einem Mega Kunstverbrechen im Rahmen von Nazi Beutekunst aus. Ich freute mich bereits auf eine 4. Pinakothek mit der Gurlitt Sammlung...
Leider sind die Dinge meistens komplizierter als man denkt. Viele der Bilder scheint der Vater des geheimnisvollen Herrn Gurlitt nämlich rechmässig erworben zu haben. Sie sind daher nun mutmaßlich in das Eigentum des heute 80 jährigen Schwabinger Rentners übergegangen.
Sein geheimnisvolles Leben finanzierte der alte Herr durch gelegentliche Verkäufer seiner Bilder zumeist in Schweizer Auktionshäusern. Wahrscheinlich hatte er auch ein Schweizer Bankkonto. Den deutschen Behörden war er aufgefallen, als er mit einer großen Summe Bargeld von der Schweiz auf dem Weg nach München war.
In München lebte er in einem Wohnblock in Schwabing. Es muss ein einsames Leben gewesen sein. Keinem durfte er verraten, keinem durfte er zeigen was für Schätze auf 30 QM in seiner Wohnung schlummerten. Nur alle Jubeljahre wurde ein Kunsthändler informiert dieses oder jenes Bild abzuholen.
Bilder wie das obige des Appartement-Blocks in Schwabing geisterte jedenfalls durch die Weltpresse. Grund genug für mich das Versteck einmal aufzusuchen. Doch wie findet man die Adresse eines Phantoms nur anhand eines Photos. Mein Spürsinn wurde geweckt. Die Abendzeitung gab mir letztlich den entscheidenden Hinweis: Eine Nachbarin wurde über den ominösen Herrn Gurlitt interviewed. Und Gräfin Valvasori wusste einiges zu berichten. Zum Glück war die adelige Dame nicht so zurückhaltend mit Ihren Daten wie Ihr Nachbar und vertraute auf einen Eintrag ins öffentliche Telefonbuch.
Auf ging es für mich zum Artur-Kutscher-Platz 1 an die Münchner Freiheit. Etwas Schmunzeln musste ich, als ich feststellte, dass ich hier bereits bei der letzten Bombennacht von Schwabing -der Entschärfung der Fliegerbombe- Stunden verbracht habe. Herr Gurlitt muss hier knapp einer Evakuierung entgangen sein, aber einen Wahnsinns Blick auf das Bomenentferno gehabt haben.
Der Wohnblock machte auf mich einen abweisenden Eindruck. 6 stöckige kalte Krieg Optik, dafür aber mit jeder Menge großer Balkone und Dachterassen für sonnenverwöhnte und zahlungskräftige Münchener. Auf den ersten 3 Metern Richtung Hauseingang starrten mich 3 Verbotsschilder an: Keine Fahrräder, keine Hunde, kein Zutritt.
Ein Blick in das Foyer offenbarte einen Empfangsbereich fast von Hotelgröße und 2 Fahrstühle. Typisch Schwabing: Wohnung mit großem Balkon, nahe am Englischen Garten, Sonnenseite. Dafür werden beim äußeren Abstriche gemacht. Dafür hat man seine Ruhe.
Direkt neben der Wohnanlage ein Taxistand, an dem Fahrzeuge mit laufendem Motor warteten. Die Fahrer wussten um Ihr Geschäft. Die alten Herrschaften der Umgebung zahlen sicherlich gerne in bar und mögen keine Öffis.
Eine echte Überraschung wartete bei der Ansicht des Türschildes. Alles fein säuberlich alphabetisch sortiert, damit man sich schneller zurecht findet. So fiel mir ein Name in der Mitte des silbernen Klingelschildes sofort ins Auge: "Gurlitt". Geklingelt habe ich nicht.
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Sonntag, November 10
Freitag, August 31
Die Bombe von Schwabing
Die Süddeutsche hatte einen Live Ticker mit 4 Reportern vor Ort. Neben mir stand RTL und BR Fernsehen. Erst berichtete die Tagesschau, dann das heute-journal. Mario Gomez wurde evakuiert. Christian Ude war betroffen. Gleicher verkürzte seinen Interviewauftritt mit dem größten Vorbild aller und sogar coolsten Deutschen Helmut Schmidt um nach Schwabing zu gelangen.
Bei meiner abendlichen Radltour durch München stutzte ich. War doch die Ludwigstraße schon zwischen Feldherrnhalle und Siegestor gesperrt. Ein gern angenommener Anlass um einfach einmal über Münchens - Prachtboulevard in Schlangenlinien zu radeln. Natürlich hatte ich von der gefundenen Fliegerbombe unter der Schwabinger 7 gehört. Allerdings schon längst mit einer Entschärfung gerechnet. Pustekuchen: Es sollte noch sehr spannend werden.
Wer unter 70 Jahren kann schon behaupten bei der Explosion einer Fliegerbombe aus dem Weltkrieg dabei gewesen zu sein? Also umrundete ich mit dem Radl zunächst einmal die Fundstelle. Die allerdings konsequent von Polizisten mit Megaphonen durch Flatterband abgesperrt war. Im Umkreis von 300 Meter kam keiner mehr in sein Haus/ oder aus dem Haus heraus. Und das bereits seit mehr als 24 Stunden. Also verbrüderte ich mich mit ungefähr 50 Menschen, die einen Gürtel um die Absperrung am östlichen Ende der Feilitzschstraße (hier lag die Bombe) -fast am E-Garten- bildeten.
Wahrscheinlich wäre ich nach 3 Minuten einfach weitergefahren. Wenn ich nicht umgehend von einem Polizisten aus 3 Metern Entfernung mit einem Megaphon freundlich angebrüllt worden wäre: "BITTE VERLASSEN SIE SOFORT DIE STRASSE; SIE STEHEN DIREKT IN DER DRUCKWELLE DER BOMBE". Großartig. Wußte ich bis dato gar nicht, dass die Bombe wirklich gesprengt wird und dann auch noch solch eine Wirkung entfaltet. Das klang spannend, also wartete ich und hörte weiter zu. Ich sollte es nicht bereuen.
Einige Anwohner waren am Dienstag abend bereits über 26 Stunden aus Ihren Wohnungen ausgesperrt. Einige waren schon erschöpft und kurz davor, die Absperrung eigenhändig zu durchbrechen um Ihre Hunde und Katzen aus der Wohnung zu retten oder Familienangehörige zu evakuieren. Sie schimpften auf dilletanttische Sprengexperten und inkompetente Feuerwehrmänner, die nicht in der Lage seien, eine Bombe zu beseitigen.
Die "dilletanttischen Sprengmeister" waren aber Experten, die extra aus Norddeutschland bestellt worden waren, da Sie als Spezialisten für Fliegerbomben mit zeitverzögerter Zündung gelten. Einer der Meister soll bei erster Sichtung der Bombe aus Schreck einen Satz nach hinten gemacht haben, ob der Gefahr die von der Bombe ausging. Problematisch: Es handelte sich um eine Bombe mit zeitverzögerter Zündung. Diese Art Bomben sollte Aufräumarbeiten im Krieg verhindern. Und Ihre tödliche Wirkung auf Rettungskräfte und Räumdienste verspätet entfalten. Pervers. Krieg.
Dafür sehen die beiden Jungs im Overall aber noch echt ruhig aus, als hätten Sie den entspanntesten Job der Welt. Es war sogar Zeit für ein Poserfoto auf der Bombe! Ist das ein Sprengstoffspürhund? Jedenfalls leckt er sich die Nase auf dem Pulverfass.
Aber zurück zum Bürgermob vor den Polizisten im Megaphon. Mittlerweile war der Zorn eher Sarkasmus gewichen. Mir wurde sogar mit dem Radl die Ehre zu Teil Bier vom Kiosk zu holen. Was ich gerne machte, zumal ich ja nur interessierter Beobachter war und die BEtroffenen gerne unterstützte.
Jüngere Anwohner erklärten derweil älteren Nachbarn, was der Nachrichtendienst Twitter (Hashtag #Bombe) sei. Nämlich so eine Art "Bürgerfunk". Viel wurde über das "alte" Schwabing mit Künstlern und Kneipen philsophiert, die dem Kapital und Büros weichen mussten. Die Bombe lag direkt unter der Theke der alten Kultinstititution und Kneipe "Schwabinger" für die lange vergeblich gekämpft wurde. Liebevoll "Schwasi" oder nur 7 genannt. Schnell macht daher der flotte Spruch der "späten Rache der Schwabinger 7" die Runde.
Langsam wurde es dann aber wieder ernst am Flatterband. Über eine Stunde warnte ein Auto mit Lautsprechern vor der bevorstehenden Sprengung der Bombe. Bewohner im Sperrgürtel wurden aufgefordert die Fenster zu schließen und die Hörgeräte herauszunehmen. Niemand war sich zu diesem Zeitpunkt klar, welche Wirkung eine solche Bombe entfaltet. Auch die Polizisten trugen mit Megaphon Spekulation nicht zur Beruhigung der Lage bei. Wieviel sind 250kg Sprengstoff? Antwort der Polizei: "Weniger schlimm als 500kg Sprengstoff".
Um kurz vor 10 Uhr wurde es entgültig ernst. Selbst die Pozilei bekam den Befehl sich in die Mannschaftswagen zurückzuziehen, während wir weiterhin neben der vermeitlichen Druckwell ausharrten. Per Megaphon wurde ein Countdown von 2 Minuten angekündigt. Die ersten hielten sich die Ohren zu. Kameras und Mikrophone richteten sich gen Bombenort. Die Ersten hielten sich die Ohren zu. Andere empfohlen den Mund zu öffnen um den Druckauszugleichen un die Trommelfelle zu behalten. Es wurde totenstill. Es war 21:56 Uhr.
21:57 ein ohrenbetäubender Knall, wie von einer Rohrbombe oder einem Chinaböller XXL in der Telefonzelle neben an. Aber leider keine Druckwelle. Neben uns schäppert es plötzlich. Tatsächlcih kommt ein Bombensplitter aus Metall neben uns runter. Halbsogroß wie ein Gullideckel. Glühend heiss. Der erste Verlezte der Bombennacht wird beklagt. Er verbrennt sich die Hände als er sich den Bombensplitter als Souvenier sichern will. Der Himmelwird von der Explosion kurz hell erleuchtet, überall fliegendes glühendes Stroh im Nachthimmel. Schnell bildet sich eine Ascheschicht auf den Schultern. Alle atmen aber erleichtert auf. Der Schrecken ist vorbei. Eine der letzten Bombenkriegdetonationen ist überstanden. Und das nicht im Luftschutzkeller, sonder mit nem Bierchen am Rand des englischen Gartens unter grünen Bäumen.
Leider zerbersten rund um die Detonation viele Scheiben und Schaufenster. Auch kann die Feuerwehr einige kleiner Brände nicht verhindern. Insgesamt wird aber ein positives Fazit gezogen werden. Ich kann von mir behaupten, ich war mal bei einer Bombennacht dabei.
Nicht aber kann ich das behaupten was Hertha Wimmer eine 92 jährige Anwohnerin der TZ erzählte:
Bei meiner abendlichen Radltour durch München stutzte ich. War doch die Ludwigstraße schon zwischen Feldherrnhalle und Siegestor gesperrt. Ein gern angenommener Anlass um einfach einmal über Münchens - Prachtboulevard in Schlangenlinien zu radeln. Natürlich hatte ich von der gefundenen Fliegerbombe unter der Schwabinger 7 gehört. Allerdings schon längst mit einer Entschärfung gerechnet. Pustekuchen: Es sollte noch sehr spannend werden.
Wer unter 70 Jahren kann schon behaupten bei der Explosion einer Fliegerbombe aus dem Weltkrieg dabei gewesen zu sein? Also umrundete ich mit dem Radl zunächst einmal die Fundstelle. Die allerdings konsequent von Polizisten mit Megaphonen durch Flatterband abgesperrt war. Im Umkreis von 300 Meter kam keiner mehr in sein Haus/ oder aus dem Haus heraus. Und das bereits seit mehr als 24 Stunden. Also verbrüderte ich mich mit ungefähr 50 Menschen, die einen Gürtel um die Absperrung am östlichen Ende der Feilitzschstraße (hier lag die Bombe) -fast am E-Garten- bildeten.
Druckwelle einer Bombe
Wahrscheinlich wäre ich nach 3 Minuten einfach weitergefahren. Wenn ich nicht umgehend von einem Polizisten aus 3 Metern Entfernung mit einem Megaphon freundlich angebrüllt worden wäre: "BITTE VERLASSEN SIE SOFORT DIE STRASSE; SIE STEHEN DIREKT IN DER DRUCKWELLE DER BOMBE". Großartig. Wußte ich bis dato gar nicht, dass die Bombe wirklich gesprengt wird und dann auch noch solch eine Wirkung entfaltet. Das klang spannend, also wartete ich und hörte weiter zu. Ich sollte es nicht bereuen.
Einige Anwohner waren am Dienstag abend bereits über 26 Stunden aus Ihren Wohnungen ausgesperrt. Einige waren schon erschöpft und kurz davor, die Absperrung eigenhändig zu durchbrechen um Ihre Hunde und Katzen aus der Wohnung zu retten oder Familienangehörige zu evakuieren. Sie schimpften auf dilletanttische Sprengexperten und inkompetente Feuerwehrmänner, die nicht in der Lage seien, eine Bombe zu beseitigen.
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| Sprengmeister im Einsatz fürs Foto (Kurzendoerfer, Merkur Online) |
Dafür sehen die beiden Jungs im Overall aber noch echt ruhig aus, als hätten Sie den entspanntesten Job der Welt. Es war sogar Zeit für ein Poserfoto auf der Bombe! Ist das ein Sprengstoffspürhund? Jedenfalls leckt er sich die Nase auf dem Pulverfass.
Aber zurück zum Bürgermob vor den Polizisten im Megaphon. Mittlerweile war der Zorn eher Sarkasmus gewichen. Mir wurde sogar mit dem Radl die Ehre zu Teil Bier vom Kiosk zu holen. Was ich gerne machte, zumal ich ja nur interessierter Beobachter war und die BEtroffenen gerne unterstützte.
Hashtag und späte Rache
Jüngere Anwohner erklärten derweil älteren Nachbarn, was der Nachrichtendienst Twitter (Hashtag #Bombe) sei. Nämlich so eine Art "Bürgerfunk". Viel wurde über das "alte" Schwabing mit Künstlern und Kneipen philsophiert, die dem Kapital und Büros weichen mussten. Die Bombe lag direkt unter der Theke der alten Kultinstititution und Kneipe "Schwabinger" für die lange vergeblich gekämpft wurde. Liebevoll "Schwasi" oder nur 7 genannt. Schnell macht daher der flotte Spruch der "späten Rache der Schwabinger 7" die Runde.
Langsam wurde es dann aber wieder ernst am Flatterband. Über eine Stunde warnte ein Auto mit Lautsprechern vor der bevorstehenden Sprengung der Bombe. Bewohner im Sperrgürtel wurden aufgefordert die Fenster zu schließen und die Hörgeräte herauszunehmen. Niemand war sich zu diesem Zeitpunkt klar, welche Wirkung eine solche Bombe entfaltet. Auch die Polizisten trugen mit Megaphon Spekulation nicht zur Beruhigung der Lage bei. Wieviel sind 250kg Sprengstoff? Antwort der Polizei: "Weniger schlimm als 500kg Sprengstoff".
Countdown 2 Minuten
Um kurz vor 10 Uhr wurde es entgültig ernst. Selbst die Pozilei bekam den Befehl sich in die Mannschaftswagen zurückzuziehen, während wir weiterhin neben der vermeitlichen Druckwell ausharrten. Per Megaphon wurde ein Countdown von 2 Minuten angekündigt. Die ersten hielten sich die Ohren zu. Kameras und Mikrophone richteten sich gen Bombenort. Die Ersten hielten sich die Ohren zu. Andere empfohlen den Mund zu öffnen um den Druckauszugleichen un die Trommelfelle zu behalten. Es wurde totenstill. Es war 21:56 Uhr.
21:57 ein ohrenbetäubender Knall, wie von einer Rohrbombe oder einem Chinaböller XXL in der Telefonzelle neben an. Aber leider keine Druckwelle. Neben uns schäppert es plötzlich. Tatsächlcih kommt ein Bombensplitter aus Metall neben uns runter. Halbsogroß wie ein Gullideckel. Glühend heiss. Der erste Verlezte der Bombennacht wird beklagt. Er verbrennt sich die Hände als er sich den Bombensplitter als Souvenier sichern will. Der Himmelwird von der Explosion kurz hell erleuchtet, überall fliegendes glühendes Stroh im Nachthimmel. Schnell bildet sich eine Ascheschicht auf den Schultern. Alle atmen aber erleichtert auf. Der Schrecken ist vorbei. Eine der letzten Bombenkriegdetonationen ist überstanden. Und das nicht im Luftschutzkeller, sonder mit nem Bierchen am Rand des englischen Gartens unter grünen Bäumen.
Leider zerbersten rund um die Detonation viele Scheiben und Schaufenster. Auch kann die Feuerwehr einige kleiner Brände nicht verhindern. Insgesamt wird aber ein positives Fazit gezogen werden. Ich kann von mir behaupten, ich war mal bei einer Bombennacht dabei.
Nicht aber kann ich das behaupten was Hertha Wimmer eine 92 jährige Anwohnerin der TZ erzählte:
"Diese Bombe hat uns gegolten"
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